Meine erste Blogparade

Ein Versuch ist es mal Wert

SEO und mehr

SEO und mehr

Eigentlich habe ich ja schon des öfteren am Webmasterfriday teilgenommen. An einer eigentlichen Blogparade aber bisher noch nicht. Jetzt hat Julian Dziki von der Seokratie GmbH zu einer Blogparade aufgerufen und ich habe mich durchgerungen doch mal ein paar Zeilen dafür zu schreiben.Hier erst mal die Fragen zur Blogparade:

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Welches war Dein erstes Webprojekt?

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Was magst Du nicht an SEO?

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Bis vor ein paar Jehren habe ich mich eigentlich gar nicht groß um SEO gekümmert. Mein Webhostingunternehmen und die Webseite dazu war zwar im Netz vorhanden, lebte aber hauptsächlich von Empfehlungen von Kunden sowie Werbemaßnahmen außerhalb des Internets. Dann bin ich durch Zufall im Jahr 2009 mal auf eine Seite im Internet gestolpert, welche sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung befasste. Irgendwie war diese Seite ansteckend und ich habe mich mit dem Virus infiziert. Schon bald merkte ich wie die Zugriffe auf meine Webseite durch Benutzer der Suchmaschinen anstieg und sich mein Umsatz deutlich erhöhte. Das war eigentlich der Startschuß für meine SEO Aktivitäten.

Welches war Dein erstes Webprojekt?

Mein erstes Webprojekt war schon lange vor Beginn meiner Selbständigkeit und lief als Subdomain bei meinem damaligen Zugangsprovider. Es war eine Seite meines Sportvereins. Alles reines html, erstellt mit Frontpage. Die Seite hatte eigentlich nur den Sinn die Vereinsmitglieder über aktuelle Ereignisse und Ergebnisse zu informieren. In dieser Zeit war der FTP Client noch mein bester Freund, da sämtliche Änderungen an der Seite lokal erstellt werden mussten um sie dann komplett per FTP auf den Server zu laden. Zum Glück habe ich keine Screenshots davon. Ein künstlerisches Meisterwerk war es auf keinen Fall, hatte aber in dieser Zeit seinen Zweck erfüllt. Vor allem wa die Seite noch komplett Werbefrei 😉

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

SEO ist eigentlich ein stetiger Wandel. Was heute noch der Geheimtipp und erfolgreich ist, kann dich morgen aus den Suchergebnissen werfen. Wer im Bereich SEO unterwegs ist darf sich eigentlich nie auf den erworbenen Lorbeeren ausruhen und muss immer weiter dazu lernen. Wer hierzu nicht bereit ist verliert schnell den Anschluss und gibt mühsam erkämpfte Vorsprünge schnell wieder auf.

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Das ist ein schwieriges Thema. Personen mit etwas Wissen vom Internet verstehen ja noch das man versucht irgendwelche Webseiten so zu optimieren das sie in den Suchergebnissen der Suchmaschinen weit vorne stehen und die Conversationsrate auf den Projekten durch gezielte Maßnhmen zu erhöhen. Aber gerade bei älteren Leuten, welche mit dem Internet nicht so vertraut sind ist es sehr schwer das Thema meiner Arbeit zu vermitteln. Da kommen dann so Sprüche wie „Wie kann man mit der Tipperei nur Geld verdienen?“

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Das ist leider ein Schwachpunkt meiner momentanen Arbeit. Irgendwie kann ich mich mit den Tools der großen Anbieter nicht ganz anfreunden. Die Tools der großen Anbieter sind an sich nicht schlecht. Aber irgendwie fehlt dann immer wieder eine Funktion, welche ich benötigen würde. Wenn ich die Tools zur Verwaltung von Backlinks anschaue bekomme ich je nach Anbieter immer nur unterschiedliche Ergebnisse. Das wichtigste Tool hierzu für mich sind die Google Webmastertools. Kein anderes Tool zeigt mir auch nur annähernd die gleichen Werte an. Deswegen arbeite ich eigentlich hier nur mit den Webmastertools in Verbindung mit Excel. Für die Keywortrecherche ist dann wiederrum mein Market Samurai ausreichend.
Gerne würde ich ein Tool zur Backlinkanalyse von Konkurrenzseiten verwenden. Aber da sind wir wieder beim bereits genannten Punkt das auch hier nur unvollständige Listen vorliegen.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Hier sollte man mal den Begriff Arbeit vorher definieren. Ich sehe mein Handeln zum großen Teil gar nicht als Arbeit an. Wie ein Jugendfußballer davon träumt irgendwann mit seinem Hobby Geld zu verdienen und Profifußballer zu werden so ist meine Passion das Internet. Wenn ich mich an einem Thema fest gebissen habe kann ich auch mal eine halbe Nacht dran sitzen bleiben, dagegen wenn keine Termine anstehen und es ein sonniger Tag ist kann man die Arbeit schon mal deligieren und die Sonne geniessen. Auch die Unabhängigkeit vom Arbeitsort ist hier ein großer Vorteil. Alles in allem arbeite ich wohl etwas mehr wie eine 40 Stunden Woche, sehe aber nicht alles als Arbeit an.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Eigentlich ist es das es bei der Suchmaschinenoptimierung niemals ein Stillstand statt findet. Ein immer drehendes Rad, welches zwischendurch schneller und manchmal langsamer dreht. Auch der Wettstreit mit Kollegen wenn es um ein umkämpftes Keywort geht ist immer wieder anspornend.

Was magst Du nicht an SEO?

Da ich irgendwie auch Sportler bin gefallen mir unsportliche Maßnahmen ganz und gar nicht. Einem fairen Wettstreit stimm ich jederzeit zu, aber teilweise gibt es Maßnahmen die nicht besonders fein sind. Zwar werden solche Seiten über kurz oder lang wieder von den relevanten Plätzen verschwinden, aber alleine bei Saisonprojekten ist es schon ärgerlich wenn man mit unlauteren Mitteln überholt wird. Nachhaltiges SEO sollte sich jeder Suchmaschinenoptimierer in den eigenen Codex schreiben. Auf der anderen Seite ist es aber eine Chance für nachhaltiges SEO. Mit ordentlicher Arbeit bekommen wir wieder Aufträge diesen digitalen Müll wieder in die richtige Bahn zu bringen.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Ich glaube wer hier die Antwort kennt sollte in den Zirkus gehen und Wahrsager werden. Da verdient er bestimmt etwas mehr. Neben der Einzigartigkeit und Qualität des Contents werden wohl auch die sozialen Signale mehr in den Mittelpunkt kommen. Ohne eine eigene große Community zum betreffenden Thema wird es schwer werden noch Akzente zu setzen. SEO wird sich in Themen spezialisieren und nicht mehr einen größeren Bereich abdecken. Für seine Themenbereiche sollte man bereits jetzt beginnen Communities aufzubauen. Vor allem wird es sehr spannend und nicht mehr so eintönig wie früher als man 3/4 seiner Zeit mit Linkaufbau verbrachte.

Das war jetzt mal meine erste Teilnahme an einer Blogparade. Ich hoffe Ihr hattet beim lesen etwas Kurzweile und freue mich Euch irgendwann wieder in meinem Blog begrüßen zu können.

 

Die weiteren Teilnehmer

Über Ralf

Hallo zusammen, mein Name ist Ralf Hofstede. Im geregelten Leben betreibe ich ein Webhostingunternehmen. Nebenbei habe ich mich in den letzten Jahren aber immer mehr mit dem Thema Onlinemarketing beschäftigt. So sind mittlerweile einige recht rentable Portale und Nischenseiten entstanden. Auch im Kundenauftrag werden weitere Projekte unterstützt. Weitere Informationen bekommt Ihr gerne auf meiner "Über mich" Seite.

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