Wie man sich von einem Penguin-Angriff erholt

Obwohl das Google-Panda- als auch das Penguin-Update die SERP-Qualität verbessern sollten, geschah dies unter verschiedenen Vorzeichen. Panda sollte hochwertige Seiten in den Suchanzeigen besser finden (Konzentration auf die inhaltliche Qualität), während Penguin diesen Algorithmus mutmaßlich noch um die Komponente „Webspam“ erweiterte, bei der Links beziehungsweise linkbasierte Metriken die Entscheidung beim SERP beeinflussen.

Obwohl laut Google Keyword-Stuffing und unnatürliche Linkstrukturen mit Penguin bestraft werden sollen, ist man sich in SEO-Blogs sicher, dass Seiten mit niedriger Contentqualität, irrelevanten ausgehenden Links und Verlinkung mit “harten” Ankertexten (typische Keword-Links), Linkan- und Verkauf und Spamlinks betroffen sind.

Im Web sind zwar viele nützliche Tipps für nachhaltiges SEO, wer dies jedoch im Vorfeld verpasst hat und nun zu Recht oder zu Unrecht von dem Google Penguin Update getroffen wurde, dem nützt das auch nichts mehr.

Um die eigene Seite nach einem Google Penguin-Update wiederherzustellen, folgen Sie diesen fünf Schritten:

  1. Alle irrelevanten Links entfernen: Löschen Sie alle Links, die nichts mit Ihrem Geschäft zu tun haben. Wenn Sie eine Klempnerseite haben, verlinken Sie sich nicht mit KFZ-Reparaturen oder Schlosserei-Betrieben. Mindestens 20 % Ihrer Links sollten mit Ihrem Geschäftsfeld in Beziehung stehen
  2. Kaufen Sie keine Backlinks: Viele Webseiten wurden aufgrund ihres Linkkaufs herabgestuft. Auf den Linkkauf sollte prinzipiell verzichtet werden, da sie fast immer automatisiert sind und Ihre Webseite mit Spamseiten in Verbindung bringen. Bitten Sie die Seiteninhaber Ihre Links zu entfernen.
  3. Unterschiedlichen Ankertext verwenden: Einige Seiteninhaber wurden aufgrund mehrerer identischer Ankertexte, die zur eigenen Seite verlinken, abgestuft. Dadurch wirken Links unnatürlich und potentiell spammig. Variieren Sie den Ankertext! Wenn Sie das Keyword „Computer Reparatur“ haben, ankern Sie auch bei PC-Reparatur, Computer Reparaturfirmen, PC-Reparaturseiten, u.s.w.
  4. Benutzerfreundliche Webseiten: Achten Sie darauf, Ihre Seite für Nutzer und nicht für Suchmaschinen aufzubauen. Stellen Sie die einfache Navigation zu anderen Seiten sicher und achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel werben.
  5. Verlinken Sie kontextbezogen: Zu viele bezahlte Links oder Banner-Werbung sogar von Seiten mit hoher Autorität sind nicht gut. Google bevorzugt kontextbezogene Links, da der Inhalt für die Nutzer den höchsten Mehrwert darstellt. Hierdurch werden Links relevant.

Zusätzlich sollte komplett auf Black Hat SEO verzichtet werden, dann dürfte beim nächsten Update (Zebra?) alles gut gehen.

Die Autorin: Elena Dohrmann arbeitet bei twago.

Über Ralf

Hallo zusammen, mein Name ist Ralf Hofstede. Im geregelten Leben betreibe ich ein Webhostingunternehmen. Nebenbei habe ich mich in den letzten Jahren aber immer mehr mit dem Thema Onlinemarketing beschäftigt. So sind mittlerweile einige recht rentable Portale und Nischenseiten entstanden. Auch im Kundenauftrag werden weitere Projekte unterstützt. Weitere Informationen bekommt Ihr gerne auf meiner "Über mich" Seite.

3 Kommentare

  1. Vielen Dank, für die Tipps.

    Kennt ihr denn Beispiele, bei denen das geklappt hat? Also Seiten die so vorgegangen sind und sich dann wieder erholt haben?

    Links aus dem Footer und von themenfremden Seiten sollte man ebenfalls lassen.

  2. Praxisbeispiele würden mich auch sehr interessieren. Leider ist es heutzutage keine Seltenheit mehr, dass Wettbewerber aus zu schmutzigen Methoden greifen!

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